Innovation

Somack Fertigungstechnik gehört zu den TOP 100

Mücker Unternehmen schafft es in Deutschlands Innovationselite/Ehrung durch TOP 100-Mentor Ranga Yogeshwar

Zum 23. Mal werden die TOP 100 ausgezeichnet, die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. T100_16_Member_d_rgbDie Somack Fertigungstechnik GmbH gehört in diesem Jahr zu dieser Innovationselite. Das Mücker Unternehmen nahm zuvor an einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Auswahlprozess teil. Untersucht wurden das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg. Der Mentor des Innovationswettbewerbs, Ranga Yogeshwar, ehrt den Top-Innovator im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits am 24. Juni in Essen.

Die mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnete Somack Fertigungstechnik GmbH überzeugte beim Innovationswettbewerb vor allem mit seinem beachtlichen Innovationserfolg und seinen Innovationsprozessen. Dank kontinuierlicher Entwicklungsarbeit, in die alle 17 Mitarbeiter eingebunden werden, wuchs der Anteil der Sortimentsneuheiten am Gesamtumsatz auf 60 Prozent. Somack entwickelt und produziert Sondermaschinen, darunter Lasermarkierungssysteme und Verpackungsanlagen. Die dazu notwendigen Präzisionsteile und Komponenten aus Aluminium, Stahl, Edelstahl, Messing und Kunststoff kommen aus dem eigenen Haus – ob Einzelstück, Klein- oder Großserie.

Der Innovationsprozess ist in dem jungen, 2011 gegründeten Unternehmen klar strukturiert: Vor einem Projektstart prüft das Top-Management, ob eine Idee tragfähig ist und ob es Käufer dafür gibt. „Wir rücken den Wert einer Innovation für den Endkunden in den Mittelpunkt unserer Betrachtungen“, sagt der Geschäftsführer Sinan Koc. Dann ermittelt der Top-Innovator die Absatzchancen und den Preis, zu dem sich das Produkt am Markt durchsetzen wird. „Wir legen großen Wert darauf, dass an diesen Prozessen von Beginn an alle betroffenen Abteilungen und die Geschäftsleitung beteiligt sind“, ergänzt Koc. Im nächsten Schritt gleicht das Projektcontrolling wöchentlich den Projektfortschritt mit dem Ziel ab.

Verbesserungsvorschläge reichen die Mitarbeiter über Vordrucke ein. „Wir sammeln sie schriftlich und bewerten sie ganz objektiv“, erklärt Koc. „Der zu erwartende Erfolg steht dabei im Mittelpunkt und wir messen, wie dringend gehandelt werden muss.“ Daraus entsteht ein nachvollziehbarer Wert, der die kreative Leistung der Mitarbeiter durch sogenannte Erfolgsprioritätszahlen entlohnt.

Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100 (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen). Bewertet wurden die Unternehmen wieder von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab: „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing/Außenorientierung“ und „Innovationserfolg“.

Die TOP 100 zählen in ihren Branchen zu den Schrittmachern. Das belegen die Zahlen der Auswertung: Unter den Unternehmen sind 97 nationale Marktführer und 32 Weltmarktführer. Im Durchschnitt erzielten sie zuletzt 40 Prozent ihres Umsatzes mit Marktneuheiten und Produktverbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten. Ihr Umsatzwachstum lag dabei um 28 Prozentpunkte über dem jeweiligen Branchendurchschnitt. Zusammen meldeten die Mittelständler in den vergangenen drei Jahren 2.292 nationale und internationale Patente an. Diese Innovationskraft zahlt sich auch in Arbeitsplätzen aus: Die TOP 100 planen, in den kommenden drei Jahren rund 9.500 neue Mitarbeiter einzustellen.

Der Mentor von TOP 100, der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar, ist von der Qualität der Unternehmen beeindruckt und hofft auf eine Signalwirkung: „Die Art und Weise, wie die TOP 100 neue Ideen generieren und aus ihnen wegweisende Produkte und Dienstleistungen entwickeln, ist im wahrsten Sinne des Wortes bemerkenswert. Ich freue mich deshalb, dass die Auszeichnung diese Qualitäten sichtbar macht. Hoffentlich ermuntert ihr Erfolg andere Unternehmen, es ihnen gleichzutun. Denn diese Innovationskultur wird in Zukunft für alle Unternehmen immer bedeutender.“

TOP 100: der Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

 

Quelle: KD Busch/compamedia